Gedichte & Essays
Texte
-
Menschen wollen Maschinen sein – Teil 1: Die Flucht vor dem Fühlen
Perfektionismus steigt um 33%, Burnout verzehnfacht sich, wir optimieren uns selbst in den Kollaps. Aber warum? Weil wir uns schämen – für unsere Fehlbarkeit, unsere Körper, unser Menschsein. Schule und Arbeit haben uns trainiert, Maschinen zu werden. Und jetzt, wo echte Maschinen kommen, die alles besser können, steht die Frage im Raum: Was bleibt von uns übrig? Teil 1 über die Wurzeln unserer Maschinenwerdung – und warum selbst Weltstars wie Robbie Williams trotz 80.000 Fans dachten: "Gleich fliegen sie mich auf."
-
Was Liebe
Für meine Schwestern Sybille und Heike. Im Prozess danach lernte ich, dass ich loslassen darf und jeder Mensch seinen eigenen Weg finden muss.
-
Staatsbibliothek
Eine für mich fremde Person inspirierte mich an einem öffentlichen Ort zu diesem Gedicht. Er hat mich tief berührt. Ich fragte ihn später ob ich ein Foto von ihm machen darf und er willigte freundlich ein. Das hat mir sehr viel bedeutet.
-
Im Wasser gehalten
Für Zoe, nach einem Besuch im Liquidrom. Zu einem Zeitpunkt großer Verbundenheit und Verliebtheit.
-
Kuss von Zoe
Geschrieben für meine neue große Liebe, als ich noch nicht wusste, dass sie diese ist.
-
Netzlinien
Ein Gedicht für eine Frau, durch die ich herausgefunden habe, was ich nicht möchte. Ich danke ihr dafür.
-
Vater nochmal
Dieses Gedicht ist entstanden um in tiefem Kontakt mit meiner Vaterwunde zu kommen. Zu einem Zeitpunkt als ich eigentlich dachte ich hätte die Arbeit schon getan, wurde mir klar, dass diese Arbeit niemals enden wird.
-
Blumental
Ein Gedicht, eigentlich für mich selbst, aus einem Moment äußerster innerer Verwirrtheit heraus. Denn es lag der tiefe Wunsch darin, dieses Gefühl für mich selbst zu spüren, das ich bis dato nur für eine andere Person empfinden konnte – und dadurch emotional abhängig wurde.
-
Zwischen Nähe und Angst
Geschrieben während meiner Reha aus einer realen Beziehungsspannung heraus. Ein Gedicht über Ambivalenz, Bindung und die Angst vor echter Nähe – roh, direkt und ohne Auflösung, aber mit dem Mut zur Klarheit.
-
Brief an das verletzte Kind
Dieses Gedicht entstand während meiner Reha als Akt der Selbstzuwendung. Es richtet sich an den verletzten inneren Anteil – klar in der Schuldfrage, tröstend ohne Verharmlosung und getragen von der Entscheidung, Schutz und Würde zurückzugeben.
-
Gebet um Führung
Geschrieben während meiner Reha als stilles Gegenstück zur inneren und äußeren Diagnose. Ein nüchternes Gebet um Verbundenheit, Selbstwert und Verantwortung – ohne Erlösungsfantasie, aber mit der Bereitschaft zum eigenen Wandel.
-
Die zerfressene Welt
Entstanden während meiner Reha. Ein Gedicht über Angst als innere Zersetzung und über eine Gesellschaft, die sich selbst gefangen hält. Es markiert den Punkt, an dem Verdrängung endet und Haltung beginnt.
-
Das grüne Sofa
In Gedenken an die schönen Heiligabende bei meiner Oma Lilly und Opa Albert. RIP.